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Posts Tagged ‘zensursula’

CRE 124

May 30th, 2009 No comments

Zum Thema Zensursula gibts nen Chaos Radio Express PodCast. Wieder mal 2:28 h lang. Aber äußerst interessant. Am krassesten ist eine Geschichte vom Berliner SEK. Das kann man ab Zeitstempel 1:24:00 hören – sind nur 3 Minuten – aber die habens in sich. So von wegen Rechtsstaat usw – echt gruselig.

http://chaosradio.ccc.de/cre124.html

BNW

Stating the obvious

May 27th, 2009 1 comment

Eigentlich hats ja irgendwie jedes halbwegs internetbewandte des logischen und praktischen Denkens fähige Individuum gewusst – KinderPornos löschen funktioniert!!! Und wie das funktioniert. Nicht nur dass es rein technisch möglich ist und daher dem Verstecken der Daten (mithilfe von – ähm – sagen wir zum Beispiel – DNS-Sperren) vorzuziehen ist. Es scheint auch ganz praktisch im realen anarchistischen ach so bösen Internet erstaunlich gut zu funktionieren.
Der AK Zensur hat das jetzt mal ausprobiert. Was ich nebenbei bemerkt total super finde weil wir da auch schon drüber nachgedacht haben und uns dass dann aber doch zu heikel war die Provider anzuschreiben (ohne vorher zu prüfen – was ich auch nicht will – und auch nicht darf usw).
Und siehe da – die Provider reagieren. Und das weltweit und erstaunlich schnell. Ganz ohne zu murren – ganz im Gegenteil. Die haben sich scheinbar sogar bedankt. Hier der übliche Satz – selber lesen bildet:

http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html

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MOGIS ruf zum Flashmob “Grundgesetz lesen” am 23.05.

May 23rd, 2009 No comments
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FAZ zu Internetsperren

May 14th, 2009 1 comment

Kann man von der FAZ halten was man möchte -ich werde ja immer dafür gescholten das ich ein Abo habe- aber die haben gerade einen lesenswerten Artikel (gegen) die Internetzensur. Da wird für Mainstream Medien echt tacheles geredet:

[…] von der schwedischen Polizei nicht für ein Erfolgskonzept gehalten werden […]

Reflexartig zieht sich die Bundesregierung auf die Position zurück, dem Internet sei mit nationalem Recht nicht beizukommen. […] Geradezu blamiert stand das Bundesfamilienministerium im Februar da, als die Kinderschutzorganisation „Care Child“ sich in einem Test zwanzig dieser Seiten vorknöpfte und die Provider anschrieb. Innerhalb weniger Stunden waren sechzehn Domains abgeschaltet […]

[…] Tatsächlich werden Stimmen laut, deutlich mehr Seiten auf die Liste zu setzen. So fordert etwa Heinrich Sievers, Leiter des Glücksspiel-Referats […]

Diese Art von Berichterstattung ist dringend notwendig und gedeiht hoffentlich den großen Parteien die sich für eine Zensur eingesetzt haben zu einem Wahlkampfdesaster. Das ist das Gute an der Demokratie, die Strafe kommt vielleicht langsam aber die Internetgemeinde hat bewiesen das es nicht hinnehmbar ist das Grundgesetz mit Füßen zu treten und vor allem das man sich dagegen zur Wehr setzen kann.

Neulich im Bundestag

May 7th, 2009 1 comment

Joern Wunderlich dieLinke:

Wir sollten an die Opfer denken und nicht an die nächsten Wahlen.

Der Kommentar von Herrn Wunderlich war imho der Beste – C’t zitiert, auf die Online-Petition verwiesen, das 27Sekunden YoutubeVideo zum ändern des DNS-Servers erwähnt. BAM. Herr Max Stadler hat auch sachlich argumentiert.

Leider war keiner der Initiatoren der InternetSperrenDebatten dabei, trotzdem  ist die Debatte interessant gewesen. Anzuschauen unter http://www.youtube.com/view_play_list?p=C8362DEC2E766374

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strumpfhose 2.0 – Zensursula schlägt wieder zu

May 3rd, 2009 6 comments

Ist echt übel was da betrieben wird, zumal bei “high-heels” Microsofts Suche nicht blockiert. Ich wollt natürlich dem ganzen auf den Grund gehen, warum da schon wieder zensiert und für wen zensiert wird. Wie vermutet gilt die ZENSUR NUR FÜR UNS, über einen guten US Proxy (gibt auch welche wo es nicht klappt und MS Live Search noch mitbekommt, dass man in Dtl sitzt) bekommt man das Suchergebnis angezeigt.

Infolge des Versuchs meiner Anonymisierung sind mir ein paar hilfreiche Seiten und Tricks untergekommen. Zum ersten kann man sich auf der Seite https://www.jondos.de/de/anontest anzeigen lassen was der Browser alles über einen verrät. Teilweise werden die Infos über die HTTP Header (http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_HTTP_headers) oder über JavaScript ausgelesen. Einiges Lecks kann man über die Einstellungen im Firefox (JonDo.de Empfehlungen für about:config) abdichten:

Name: network.http.sendRefererHeader; Type: integer; Value: 0; Resultat: es wird kein Referer gesendet
Name: general.useragent.override; Type: string; Value: Mozilla/5.0 Gecko/20070713 Firefox/2.0.0.0; Resultat: die Webseiten sehen nur noch den String für den Useragent
Name: network.cookie.cookieBehavior; Type: integer; Value: 2; Resultat: Cookies abschalten
Name: intl.accept_languages; Type: string; Value: en; Resultat: Standardsprache Englisch
Name: intl.charset.default; Type: string; Value: utf-8
Name: intl.accept_charsets; Type: string; Value: *
Name: network.http.accept.default; Type: string; Value: */*
Name: network.http.accept-encoding; Type: string; Value: gzip,deflate
Name: javascript.enabled; Type: boolean; Value: false; Resultat: JavaScript deaktiviert
Name: security.enable_java; Type: boolean; Value: false; Resultat: Java deaktiviert

Besonders interessant finde ich den ersten Eintrag über den Referer, da Firefox dazu keinen Eintrag in der Einstellungs-GUI hat. Da durch diese Einstellungen einige Unannehmlichkeiten einstehen, hier noch ein paar nützliche Firefox Addons, die das wieder reparieren:

  • NoScript: JavaScript / Java bei Bedarf aktivieren
  • CS Lite: Cookies bei Bedarf aktivieren

Zustzlich wird auf JonDo.de (https://www.jondos.de/de/jondofox) noch ein vorkonfiguriertes Profil für Firefox angeboten, mit den nötigen Einstellung und etlichen Addons. Muß aber jeder selbst entscheiden ob er so ein Angebot annimmt, ich persönlich konfiguriere lieber selber, dann hab ich mehr Übersicht und Einfluß.

Weitere nützliche Einstellungsmöglichkeiten und Addons gibt es auf der Seite http://hp.kairaven.de/bigb/asurf7.html oder http://www.awxcnx.de/handbuch_21e.htm.

Die Kipokeule schägt wieder zu

April 25th, 2009 1 comment

Aktueller Artikel auf Heise: http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Regierung-erwaegt-Echtzeitueberwachung-der-Stoppschild-Zugriffe

So wie ich den Artikel verstehe kann man sich im Extremfall schonmal auf die Hausdurchsuchung vorbereiten wenn man im Netz das rote Stoppschild zu sehen bekommt. Schön abstrus ist, wie die 2 zitierten Quellen in dem Artikel die Gesetzesvorlage komplett konträr interpretieren.

Von Jens kam grade noch der Link zu einem weiteren Artikel: http://www.heise.de/ct/Medienrechtsforum-Streit-um-Web-Sperren in dem sich scheinbar weitergreifende Maßnahmen die nicht nur auf das Blocken von Kinderpronographieseiten ausgelegt sind, andeuten.

BNW

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Verweis auf netzpolitik.org

April 21st, 2009 No comments
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Wie wird man seinen Zensurprovider los?

April 18th, 2009 3 comments

Nachdem sich ja gestern 5 Provider mit unserer Familienministerin auf die freiwillige Einführung einer Zensurinfrastruktur geeinigt haben, graust es sicherlich dem einen oder anderen geneigten Staatsbürger davor, weiterhin zur Wohlfahrt dieser Unternehmen durch ein bestehendes Vertragsverhältnis beizutragen. Hinzu kommt, dass man sich an einem Finger abzählen kann, wie sicher seine Daten bei einem solchen Provider sind nachdem man nun erfahren hat, wessen Geistes Kinder dort in den Chefetagen wandeln.

Anders als Andreas Bogk vom CCC, der in einem TAZ-Interview vorschlägt, Klage gegen den Provider einzureichen, bleibt einem als Kunden noch das Recht zur Kündigung. Studiosi Iuris hat einen ganz interessanten Artikel zur rechtlichen Grundlage einer solchen Kündigung zusammengestellt. Da momentan ja noch nichts zensiert wird, gilt es abzuwarten und einer eventuellen AGB-Änderung des Providers zu widersprechen.

Man kann natürlich auch ordentlich fristgerecht kündigen und im Kündigungsschreiben mitteilen, was man als Kunde davon hält dass der Provider bei diesem Dummenfang mitmacht.