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Archive for the ‘news’ Category

Diese Woche in Dresden

May 30th, 2011 No comments

Ich möchte nochmal auf zwei Religionsveranstaltungen diese Woche in Dresden hinweisen.
Wohingegen der evangelische Kirchentag unter dem Motto “Da wird auch Dein Herz sein” (Matthaeus 6, 21, Elberfelder Bibel)
schon relativ bekannt ist, feiern die “Atheisten” von GeFAHR e.V. unter dem Motto “Und da wird Dein Hirn sein” zur gleichen Zeit die religionsfreie Zone in Dresden.
Egal, wo ihr hingeht – Viel Spaß!

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Die Sponsoren der FDP

May 16th, 2011 No comments

Wer wissen will, wer jetzt noch hinter der FDP steht, hier gibts die Sponsoren-Liste des Parteitags.
Update: Hihihi … Pfizer

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Hausverbot für GEZ

April 19th, 2011 No comments
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Twitter News 02

March 28th, 2011 No comments

Da geht sie hin, die Netzneutralität: http://arstechnica.com/tech-policy/news/2011/03/oops-major-canadian-isp-admits-throttling-world-of-warcraft.ars?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=rss

Filesharer sind die Wurzel allen Übels – und noch viel mehr: http://www.netzpolitik.org/2011/75-000-000-000-000/

Bitter, Mysql.xom ist Opfer einer SQL-Injection geworden: http://blog.sucuri.net/2011/03/mysql-com-compromised.html

Ich bin ja dafür das jedes Produkt komplett neutral hergestellt werden sollte, wenn also die Kuh rülpst sind das Treibhausgase und die Kosten zur Bekämpfung dieser Treibhausgase sollten anteilig auf jedes Steak umgerechnet werden: http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/vegetarier-wollen-fleisch-verteuern/

In dem Zusammenhang mal ein Trend aus dem Ausland: http://www.aid.de/presse/presseinfo_archiv.php?mode=beitrag&id=5214

Und so richtig abgefahren wirds dann hier: http://www.oekolandbau.de/verarbeiter/qualitaet/esl-milch-im-erweiterten-blickwinkel/

S21 – die Sache scheint nicht ruhiger zu werden: http://www.youtube.com/watch?v=EIZRbyPOzp0

Warum das mit den alternativen Energien eigentlich klappen sollte: http://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-6267/11036_read-25234/

Ein paar Updates zu der Zertifikatsgschichte: http://blog.mozilla.com/security/2011/03/25/comodo-certificate-issue-follow-up/

Thats all folks, you can go outside and play now

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Radioaktivitätswerte Tschernobyl

March 18th, 2011 1 comment

Ich hatte ja schon vor längerer Zeit hier mal zwei Bücher zum Tschernobyl Unfall vorgestellt. Das Eine von Igor Kostin, der sich als RIA Fotograf durch seine Dokumentation verdient gemacht hat. Das Andere von Chernousenko, der der wissenschaftliche Leiter der Aufräumaktion da war. Außerdem gab es noch einen höchst interessanten Dokumentarfilm aus der BBC Horizon Reihe: “Inside the Sarcophargus“.

Um die jetzigen Geschehnisse in Japan in Relation zu setzten könnten folgende Liste von Nutzen sein. Die Werte widersprechen sich stellenweise, das ist bekannt und muss entsprechend interpretiert werden. Viele alte Einheiten werden angegeben und müssten entsprechend umgerechnet werden (Röntgen = R; Curie = Ci; xEy = x * 10 ^ y). Die Wikipedia ist da ein guter Einstiegspunkt, ebenso Wolfram Alpha.

Aus “Radioaktivität, Röntgenstrahlung und Gesundheit” (Informationsheft):

  • Evakuiertes Gebiet um Tschernobyl ~1000 km²
  • Typische jährliche gasförmige und flüssige Freisetzung eines großen modernen Druckwasserreaktors in DE:
    • Edelgasisotope: 9.75E11 Bq/Jahr
    • 14C: 5,14E11 Bq/Jahr
    • Tritium(gas): 3.85E11 Bq/Jahr
    • Tritium(flüssig): 2.37E13 Bq/Jahr
  • Mittlere Effektivdosis pro Jahr bei Arbeitern in AKWs
    • 1975-79: 4.1 mSv
    • 90-84: 3.6 mSv
    • 85-89: 2.5 mSv
    • 90-94: 1.4 mSv
  • Zusätzliche Effektive Dosis im Jahr in 50km Umkreis um AKW
    • 5 µSv bei Siedewasserreaktor
    • 10 µSv bei Druckwasserreaktor
  • Im Jahr 1986 hatte Winterweizen im Raum München eine 137Cs Konzentration von 100Bq/kg
  • Windscale Unfall
    • Insgesamt 750 TBq 131Iod freigesetzt
  • Three Mile Island
    • 50% des Inventars Cäsium freigesetzt (nicht in Umwelt?)
    • 40% des Inventars Iod freigesetzt (kaum in Umwelt?)
    • Geschätzt 550 GBq aktives Iod freigesetzt
  • Tschernobyl
    • Sprengkraft der Explosion: 30-40t TNT
    • 30-40% des aktiven Iod/Cäsiums Inventars freigesetzt
    • Täglich 1E16 Bq 131Iod und 1E15 Bq 137Cs freigesetzt
    • 30000 km² Land mit mehr als 185 kBq/m² kontaminiert
    • 115k Personen evakuiert
    • 210k Personen später umgesiedelt
    • In Skandinavien stellenweise bis 120 kBq/m² 137Cs gemessen
    • Südlich Donau Bayerischen Wald zwischen 10 bis 50 kBq/m² 137Cs
    • 150 zum Zeitpunkt in AKW beschäftigte Personen
    • 240k Personen zum aufräumen eingesetzt (Liquidatoren)
    • Insgesamt 600k Personen an Aufräumarbeiten beteiligt (bis 1990)
    • 5M Personen nicht evakuiert, weil damals als nicht notwendig erachtet
    • Anlagenarbeiter und Ersthelfer einige Gray bis 16 Gray Dosen
    • 28 stark Verstrahlte innerhalb von 4 Monaten gestorben
    • Dosen der Liquitadoren bis 500 mGy, Durchschnitt 100 mGy
    • Dosen der Bevölkerung (Ukraine?) wenige mSv bis einige 100 mSv, Durchschnitt 10-20mSv; von 1986-2005
    • Für Liquidatoren festgestellt: Exposition mit 150 mGy = 2*Leukämierisiko

Aus “Insight from the Inside”:

  • Radioaktiv belastetes Gebiet 100k km²
  • Kosten umgerechnet $14mrd (9.2mrd Rubel) zw. 1986-1989, bis 1995 weitere 33mrd Rubel geschätzt
  • 4 Mai 1986 in Burakova (in 10km Zone) 10 bis 20 R/h
  • Auf den Dächern des Kraftwerks 1000 R/h (vor Räumung des “Mülls”)
  • Checkpoint am (Eingang?) des Kraftwerks 26.-27. April 1986: 200-400 R/h
  • 80% des Inventars an Radioaktivität entwichen = 6,4E9 Ci
  • 16 bis 27 fache des Auslegungsstörfalls (schon von Kernschmelze ausgegangen)
  • Geschätzt 3000t Blei in den Reaktor geworfen
  • Region Gomel und Mogliev: >40Ci/km² 137Cs
  • Region Brest und Minsk: 137Cs 15Ci/km² Herbst 1988
    • Weniger belastete Regionen 5 Ci/km² (Grodno Region), 1 Ci/km² (Vitebsk)
    • 310k Menschen leben in Regionen mit > 5Ci/km²
    • 1-3 Ci/km² 90Sr
  • Plutonium in der Luft (vor Unfall 2 bis 5E-8 Bq/m³)
    • 5E-4 Bq/m³ in Mozyr
    • 2E-4 Bq/m³ in Gomel
    • 9E-5 Bq/m³ in Brest
    • 1E-5 Bq/m³ in Minsk
  • 90Sr Konzentration in Brunnen in Narovlya 1.1E-9 Ci/L(normal 1,2-8E-11 Ci/L); 137Cs in Brunnen in Khoiniki 6.1E-9 Ci/L (normal 1E-10)
  • Von 5000 Kindern in Narodichi hatten die Schilddrüsen folgende Dosen aktives Iod
    • 1473 mit 0-30rad
    • 1177 mit 30-75rad
    • 826 mit 75-200rad
    • 574 mit 200-500rad
    • 467 mit 500-2500rad
  • 10 Mai 1986 verseuchte Gebiete
    • 1100 km² mit 20mR/h
    • 3000 km² mit 5mR/h
    • 8000 km² mit 2mR/h
  • 1990 verseuchte Gebiete
    • 3200 km² mit 40 Ci/km² oder mehr
    • 7500 km² mit 15-40 Ci/km²
    • 14000 km² mit 5-15 Ci/km²
    • 76100 km² mit 1-5 Ci/km²
    • 800000 Menschen leben in Gebieten mit >5 Ci/km²
    • 3,07mio Menschen in Gebieten mit 1-5 Ci/km²
  • 144k Hektar Landbaufläche stillgelegt
  • 116k Menschen aus 30km Zone evakuiert
  • 650k -1M Liquidatoren eingesetzt
  • 5000-7000 bis 1990 an unmittelbaren Folgen gestorben
  • 50k Invalide bis 1990 die an Aufräumarbeiten teilgenommen haben
  • Tolya Kurguz Nachtschichtarbeiter während der Explosion mit Dosis 12 Gy und ernsthaften Strahlenverbrennungen in Klinik 6 Moskau gestorben am 12 Mai 1986
  • V. Smagin ebenfalls bei Explosion anwesend 2.7 Gy (wenigstens bis 1990 überlebt?)
  • Weitere Dosen für Arbeiter bei Explosion
    • Sasha Makhayev 3 Grad Strahlenkranlheit 5-6 Gy
    • Yura Tregub 2 Grad SK 4 Gy
    • V. Aleksandrovich 2 Grad SK
    • Orlov 2 Grad SK
    • A. Uskov 2 Grad SK
  • Kontrollstäbe einfahrbar in 18-20 Sekunden bei RBMK1000
  • Nahe dem Abfalllager für feste und flüssige Stoffe 60 R/h
  • In der ehemaligen Cafeteria 50 R/h
  • Manche Orte direkt im/am AKW 50-80; 150-180 R/h
  • Offiziell festgesetzte Maximaldosis für Aufräumarbeiter 25 R
  • Auf Dach von Block 3 1000 bis 4000 rem/h
  • Für Biorobots 20 rem Maximaldosis festgesetzt
  • Um Block 4 500 R/h; Dach Block 3 800-1000 R/h
  • Auf diesen Dächern 150 Tonnen Schutt
  • Zugang zum Dach 100 R/h

Keine Gewähr auf Richtigkeit. Tabelle wird fortgesetzt.

Twitter News 01

March 9th, 2011 No comments

Hier mal was heute so übern twitter-ticker rein gekommen ist (also zumindest bei mir 🙂 )

http://www.torservers.net/ hat ne große finanzspritze bekommen (die haben ihren Sitz in Dresden)

Es gibt ein http://gigapan.org/gigapans/71965/ des Tahrir Square.

Nach http://www.kopimi.com/kopimi/ heisst es jetzt http://datalove.me/

Im Artikel über Bradley Manning:http://harpers.org/archive/2011/03/hbc-90008012 – wird auch über die Stürmung der der Gebäude der Geheimpolizei in Alexandria und Cairo berichtet. Klickt ml auf die Links und achtet da in dem Video ab Sekunde 26 darauf was der Author des Videos vor liest – wir stecken da ganz tief mit drin . . .

Wenn Ihr euch schon immer gefragt habt in welcher Programmiersprache am meisten geflucht wird – hier ist die Antwort: http://www.webmonkey.com/2011/02/cussing-in-commits-which-programming-language-inspires-the-most-swearing

Un-fucking-believable: http://www.facebook.com/beast.the.dog

Churnalism … WTF?: http://www.netzpolitik.org/2011/zum-nachbauen-geeignet-churnalism-com/ Also Quasi PR-Plagiate im Journalismus per Crowdsourcing identifizieren. Klingonisch- is aber so . . .

Mehr Frauen in der Informatik – jepp – dafür 😉 http://www.heise.de/jobs/meldung/Expertin-Mehr-Frauen-in-der-Informatik-wuerden-allen-guttun-1203918.html

Zensur mal auf lustig: http://www.censor.qa/

Harter Tobak aber sehr lesenswert ist folgender Artikel: http://www.niemanlab.org/2011/03/voices-news-organizations-must-become-hubs-of-trusted-data-in-an-market-seeking-and-valuing-trust

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last.fm macht dicht – zumindest für non-VIP’s

February 8th, 2011 6 comments

von daher such ich jetzt nach Alternativen für meinen Arbeitsweg auf dem ich bis jetzt immer last.fm gehört habe. Mir fallen spontan nur laut.fm und radio.de ein – keine Ahnung obs dafür ne Anwendung für mein Nokia (N97mini) gibt.

Falls wer ne gute Idee hat, immer her damit.

Willi

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Unvollständige RSS-Feeds befreien

October 27th, 2010 No comments

Jeder kennt das Problem: viele, besonders kommerzielle, Webseiten wollen zwar modern sein und ihre Inhalte per RSS anbieten, auf der anderen Seite aber verhindern, dass ihre Leser die Inhalte per RSS konsumieren und gar nicht mehr auf die oft mit Werbung überladenen Webseiten schauen.

Hier hilft WizardRSS, ein praktischer Webservice der die im RSS-Feed enthaltenen Links auf den Originalartikel nutzt, um einen vollständigen RSS-Feed mit dem gesamten Artikel inklusive aller Bilder zu erstellen, sehr zu empfehlen.

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Zum Tod von Benoit B. Mandelbrot

October 18th, 2010 No comments
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Google Streetview – oder – wie stopft man das Sommerloch

August 17th, 2010 3 comments

Ich glaube ja immer noch die Streetview-Diskussion ist dem Sommerloch geschuldet. Aber seis drum. Ich nehms mal vorne weg – ich sehe kein Problem bei streetview. So lange Google brav die Fenster blind zeichnet und Gesichter verschleiert find ich den Dienst sehr praktisch. Klar wirds das ein oder andere Bild geben wo Leute in nicht-massentauglichen Posen zu sehen sind. Aber meiner Erfahrung nach ist Google ziemlich gut im auf Nutzer-Anfragen reagieren.

Streetview stellt für mich kein Problem dar da es imho keine Grenze überschreitet. Straßen sind öffentlicher Raum, jeder kann und darf die Straße entlang gehen und Fotos von der Straße aus machen, so lange er dabei keine Gesetze/Rechte verletzt. Google darf das demnach auch. Toll ist in dem Zusammenhang wieder die Terrorismus-Keule aus der Politik. Was bitte-schön kann ein Terrorist mit streetview anstellen was er ohne nicht könnte? Veraltete Fotos eines Straßenzuges helfen kaum beim legen eines Sprengsatzes, zumal der Terrorist dafür eh an den Ort des Attentats muss und dort mit einem Update==Realität konfrontiert wird. Was da das Betrachten 3 Jahre alter Fotos bringen soll erschließt sich mir nicht.

Hier mal ganz einseitig zwei pro-streetview Artikel:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-08/pro-street-view
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/allgemein/2010-08-14/pro-google-street-view

Der erste Artikel gefällt mir vor allem wegen des Schluss-satzes, den selben Spruch hab ich heute auch gebracht – ohne die statistik von google zu kennen. Im zweiten Artikel ist besonders der Abschnitt zu den Protestlern aus der Rheinischen Post lesenswert – das spiegelt so ziemlich genau wieder warum ich streetview für eine gute Implementation halte.

Abschließend mal noch was Persönliches. Als ich diese Jahr in Amerika war bin ich durch die üblichen Verspätungen im Flugverkehr erst gegen 23 Uhr Ortszeit vom Flughafen losgefahren, hatte aber noch ca 50 Meilen bis zu meiner Wohnung. Zur Vorbereitung hatte ich mich bei Google Maps über mein temporäres Heim informiert. Problem war, dass sich der Zufahrtsweg geändert hatte. Der Hauptzugang (eine breite asphaltierte Straße) war mit einem Stahlzaun gesperrt worden (verkehrsführung geändert), nur war der Zaun aufgrund seine Breite von knapp 10cm auf den Satelitenbildern von Google Maps nicht zu erkennen gewesen. Der neue Zugang war eine unter Bäumen versteckte schmale Seitenstraße. Dank streetview habe ich mir meinen Anfahrtsweg aber schon vorher ansehen können, ich wusste das da ein Zaun ist und wie der Seiteneingang aussieht. Dadurch habe ich dann auch Nachts halb eins auf einem fremden Kontinent meinen Parkplatz gefunden . . .

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