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D-Wave Systems und der “Quantencomputer”

Seit längerem gibt es diese Firma names D-Wave Systems und genau so lange behaupten die schon einen funktionierenden Quantencomputer gebaut zu haben. Einer der lautesten Kritiker war immer Scott Aaronson, ein Dozent am MIT. Scott hat das was D-Wave macht von rund heraus als Unfug bezeichnet. Im Prinzip war auch von vornherein klar das die D-Wave Computer keine QC im klassischen Sinne sein können. Letztes Jahr publizierte D-Wave allerdings einen Artikel in Nature und erklärte das Funktionsprinzip ihrer Maschinen, sie nennen das Quantum Annealing. Die Kritiker verstummten dann für eine Weile, denn das Paper macht Sinn und das Prinzip lässt sich im Grunde auch umsetzen. Neue Schlagzeilen machte D-Wave nun vor Kurzem, als Google und die NASA ankündigten jeweils eine D-Wave Two zu kaufen. Die Kritik wird indes wieder lauter, vor allem von Scott Aaronson: Ein neues Paper von zwei Forschern der USC beweist nämlich das es auf einer D-Wave One keinen Speedup gegenüber klassischem Simulated Annealing gibt. Das sollte nicht so sein. Die Sache bleibt aber dennoch spannend, denn das Paper beweist auch, dass es tatsächlich Verschränkung in dem Rechner gibt. Außerdem wurden die Tests auf einer One gemacht, die hat nur 108 “Qubits”, die Two von Google oder NASA hat dagegen 512 “Qubits”.

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