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Archive for December, 2011

01 Lightning Talk

December 23rd, 2011 3 comments

Hurra,

die ersten Zwei Lightning Talks wurden gehalten. Ich fand beide sehr interessant. Jupp und Ronny werden jetzt noch einmal zusammenfassen worum es ging.

Jupp: zsh

https://github.com/jupp0r/nrtm-lightning-talks/blob/master/1_zsh/demo.txt

Ronny: Ludum Dare

Ludum Dare heißt ins deutsche übersetzt “ein Spiel geben”. Und genau darum geht es. Sich einfach mal ein Wochenende hinsetzen und von vorn bis hinten ein Spiel fertig stellen und veröffentlichen.

Die Regeln sind einfach. Du hast 48 Stunden Zeit und sollst allein, alles an Inhalt (Text, Bilder, Ton) und Code in dieser Zeit erstellen. Es ist dabei erlaubt eigene Bibliotheken und Spiele-Engines zu benutzen solang diese öffentlich verfügbar sind.
Dein Spiel muss sich an ein Thema halten was meist mit einem Wort betitelt ist. Dieses mal war es “Alone”, vorher unter Anderem “Escape” und “It’s dangerous to go alone. Take this.”.

Nach den 48h haben alle Teilnehmer 3 Wochen Zeit die Spiele der Anderen in verschiedenen Kategorien zu bewerten. Danach gibt es ein Ranking und Fame für die Besten.

Ich selbst bin erst vor einem halben Jahr dieses Event gestoßen, und dieses mal habe ich mich kurzfristig dafür entschieden mitzumachen. Vorbereitungszeit war eine Stunde.
Es geht nicht darum etwas besonders tolles zu erschaffen, sondern um mit anderen Menschen zur gleichen Zeit eine Idee oder einen Aspekt herauszuarbeiten und ein kleines Spiel daraus entstehen zu lassen.
Einfach coden, malen, Musik und Sounds machen und alles in einen Topf werfen.

Die Absicht des Wettbewerbs ist folgendermaßen:
Viele Ideen scheitern oder werden niemals realisiert weil der Mensch vor dem Aufwand zurückschreckt oder sein Perfektionsstreben ihn dazu treibt ewig an etwas zu basteln ohne es je zu Veröffentlichen. Denn es ist ja noch nicht zeigenswert. Das kennst du oder? Ludum Dare will all jenen eine Ausrede bieten etwas fertig zubasteln.

Ich hatte riesigen Spaß dabei. Am Ende habe ich mein Spiel nicht eingereicht. Jetzt im Nachhinein denke ich haette es trotzdem machen sollen, denn Andere spiele waren wesentlich sinnloser als meines. (link)

Von den gegeben 48 Stunden habe ich etwa 18 vorm PC verbracht und aktiv gebaut. Andere verbringen noch wesentlich weniger Zeit damit. Es geht also auch nicht darum zwei Tage sich mit Koffein wach zuhalten. Selbst der Survival Guides rät zu genug Schlaf und ausgewogener Ernährung.

Wer eine Pause einlegt kann sich im IRC nach Tipps oder Infos umsehen oder den ein oder anderen Livestream schauen um zu sehen wie der Workflow anderer Entwickler aussieht. Der Minecraft-Erschaffer Notch streamt zum Beispiel immer.

Ludum Dare findet alle 4 Monate statt. Wer also Lust bekommen haben sollte muss nicht lange warten. Im April ist es schon wieder soweit. Ich werde auf jeden Fall wieder mitmachen!

Links:

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Hier mal für alle zur Einstimmung auf Weihnachten

December 22nd, 2011 No comments

ein Lehr-Video zur Weihnachtsgeschichte 😉

Und dieses Jahr haben Sie auch noch den ganzen wichtigen Rest erklärt, Genesis, Sintflut etc:

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RL Horror

December 19th, 2011 1 comment

Hallo,

manchmal versteh ich die Leute die pessimistisch in die Zukunft blicken, angesichts solcher Studien:

http://www.unicef.org/publications/files/FGM-C_final_10_October.pdf

Ich bin auf die PDF im Zusammenhang mit einem Video (gefunden bei fefe) gestoßen:

und hatte auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Ägypten) erschreckende Zahlen zu Ägypten und Genitalverstümmelung bei Frauen gefunden

eine UNICEF-Statistik gibt, bezogen auf das Jahr 2003, eine Inzidenz von 97,0 % in der Altersgruppe der zwischen 15 und 49 Jahre alten Frauen an

Mein Gedanke ist bei so was dann immer – Scheisse geht’s uns gut. Wir diskutieren ob das Glas halb voll oder halb leer ist und vergessen darüber dass wir in der Lage sind, uns trinkbares Leitungswasser nach belieben zu zapfen, wann immer wir wollen . . . Ich meine dabei weniger den Fakt dass es Leitungswasser gibt sondern dass ich noch am Leben und im Stande bin den Wasserhahn selber zu bedienen. Mir geht’s da also bedeutend besser als den Demonstranten im Video . . .

Einen schönen 4’ten Advent,
Willi

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Wired Network “unmanaged” in Network Manager

December 16th, 2011 4 comments

System:

  • Debian testing – “wheezy”
  • Gnome 3.0+6
  • Network Manager 0.9.2.0-1

Issue:

  • WLAN works fine with NetworkManager
  • Wired Device (ethX) is marked as “unmanaged” and doesn’t work even if it gets DHCP-lease/IP-address
  • /etc/network/interfaces looks correct

Solution:

Change /etc/NetworkManager/NetworkManager.conf :

...
[ifupdown]
managed=true
...

Reload Settings:

/etc/init.d/network-manager force-reload

First Experiences with Gnome 3

December 16th, 2011 1 comment

Yesterday, I decided to kick my Ubuntu LTS from my Thinkpad T500 and give Debian with Gnome 3 a chance. I tried Ubuntu with Unity in spring and was shocked. Besides all the little Bugs which are excusable I don’t like the way it feels. With the next LTS, I probably will give it a second chance because I like Ubuntu.

But what’s about Gnome 3? Really deep changes were made. GTK, that is used, was raised to the next major version and fundamental changes took place in the control concept. These are just two reasons why development is still in a kind of beta status. I think Debian is a better platform for Gnome 3 at the moment than Ubuntu, because Ubuntu comes with several pre-configurations and pre-installations which might mess up working with software not adapted to it. Usually the Debian guys don’t take it too seriously with their release cycles and prefer stability to actuality.

Core:
Debian testing “wheezy” ( dist-upgrade from stable )
Gnome 3.0+6

Installation and configuration went way less direly than expected. All looks new, nice, and fancy and performs very good at first sight. Most of the new features make sense to me and the period of settling in was just a few hours. I don’t understand why they have “loan” so much look and feel from Apples’ MacOS, which they “loan” from others, but if it makes someone happy I’m too.

Things I like:

  • All hardware works out of the box – THX Debian 😉
  • It seams all functionality approached a few clicks
  • The new management of multiple Desktops
  • Arrangement of (sub)menus and icons
  • Window fit-in by dragging it to the edges of the screen
  • The new calendar
  • General behaviour and usage of modifier keys
  • Stability (no crashes to that point)
  • Performance
Things I don’t like (Bugs):

  • Even more settings are hidden from the user than in Gnome 2 – common guys do you really think we’re all stupid morons ?!? – Session saving and properties only reachable through console(WTF?); Window themes/styles not changaeble (or didn’t find it by now) to have minimize and maximize buttons back…
  • Fast command execution via Alt+F2 doesn’t find any applications – use gnome-do
  • All my applets are gone ;( – heard the will reappear later
  • No automount of USB-Devices because the system thinks the are CDs…should be an Debian issue…
  • I wanted to make a fancy screenshot for you but “Execution of ‘gnome-screenshot’ failed: Command not found” appeared when in “overview mode”
My opinion is, if Gnome 3 matured a bit more and the next stable Debian will have it included, It could be most peoples desktop environment of choice.

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Ob das so gewollt war?

December 8th, 2011 No comments
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Alternativen zum DNS Server des ISP

December 4th, 2011 6 comments

Ich hab hier öfter mal Probleme mit dem Inet von Comcast (you get what you pay for). Freitag wars mal wieder soweit und ich bin dem ganzen auf den Grund gegangen. Router lief, Router Logs sahen gut aus, aber ich bekam keine Webseiten zu Gesicht. Ping wollte in der Regel auch nicht, bis auf den zur Uni, das war aber eine IP statt URL. Ergo DNS Server von Comcast down.

Nach der Umstellung auf den Google DNS Server 8.8.8.8 gings dann wieder. Nun bin ich mit Angeboten von Google und co immer etwas vorsichtig. Glücklicherweise gibt es a) ein paar Listen von freien DNS Servern (leider keine aus Island und die zwei von isländischen ISP wollten bei mir nicht :() und b) ein Tool zum Testen verschiedener DNS Server (Speed und Zensur, wobei zweiteres nicht so wirklich gut ist und zu viele false positiv liefert). Ausgabe sieht dann z.B. so aus:

Ausgabe von namebench

Ausgabe von namebench

Ich bin jetzt zumindest auf die DNS Server der German Privacy Foundation umgezogen, Vorteil: keine Zensur und keine Logs (ihre Aussagen). Naja die Freude währte nicht lang, ein paar Stunden später war der Comcast Backbone down 🙁

PS: ich sollte noch vor OpenDNS warnen, laut einigen Berichten sind die keineswegs “open”, wenn ich es richtig im Kopf habe wird das von einer Firma betrieben die ihr Geld mit Marketing verdient

PPS: namebench gibts für Linux, Windows und Mac

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