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Archive for August, 2010

Why you should use OpenGL and not DirectX

August 25th, 2010 No comments
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Google Streetview – oder – wie stopft man das Sommerloch

August 17th, 2010 3 comments

Ich glaube ja immer noch die Streetview-Diskussion ist dem Sommerloch geschuldet. Aber seis drum. Ich nehms mal vorne weg – ich sehe kein Problem bei streetview. So lange Google brav die Fenster blind zeichnet und Gesichter verschleiert find ich den Dienst sehr praktisch. Klar wirds das ein oder andere Bild geben wo Leute in nicht-massentauglichen Posen zu sehen sind. Aber meiner Erfahrung nach ist Google ziemlich gut im auf Nutzer-Anfragen reagieren.

Streetview stellt für mich kein Problem dar da es imho keine Grenze überschreitet. Straßen sind öffentlicher Raum, jeder kann und darf die Straße entlang gehen und Fotos von der Straße aus machen, so lange er dabei keine Gesetze/Rechte verletzt. Google darf das demnach auch. Toll ist in dem Zusammenhang wieder die Terrorismus-Keule aus der Politik. Was bitte-schön kann ein Terrorist mit streetview anstellen was er ohne nicht könnte? Veraltete Fotos eines Straßenzuges helfen kaum beim legen eines Sprengsatzes, zumal der Terrorist dafür eh an den Ort des Attentats muss und dort mit einem Update==Realität konfrontiert wird. Was da das Betrachten 3 Jahre alter Fotos bringen soll erschließt sich mir nicht.

Hier mal ganz einseitig zwei pro-streetview Artikel:
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-08/pro-street-view
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/allgemein/2010-08-14/pro-google-street-view

Der erste Artikel gefällt mir vor allem wegen des Schluss-satzes, den selben Spruch hab ich heute auch gebracht – ohne die statistik von google zu kennen. Im zweiten Artikel ist besonders der Abschnitt zu den Protestlern aus der Rheinischen Post lesenswert – das spiegelt so ziemlich genau wieder warum ich streetview für eine gute Implementation halte.

Abschließend mal noch was Persönliches. Als ich diese Jahr in Amerika war bin ich durch die üblichen Verspätungen im Flugverkehr erst gegen 23 Uhr Ortszeit vom Flughafen losgefahren, hatte aber noch ca 50 Meilen bis zu meiner Wohnung. Zur Vorbereitung hatte ich mich bei Google Maps über mein temporäres Heim informiert. Problem war, dass sich der Zufahrtsweg geändert hatte. Der Hauptzugang (eine breite asphaltierte Straße) war mit einem Stahlzaun gesperrt worden (verkehrsführung geändert), nur war der Zaun aufgrund seine Breite von knapp 10cm auf den Satelitenbildern von Google Maps nicht zu erkennen gewesen. Der neue Zugang war eine unter Bäumen versteckte schmale Seitenstraße. Dank streetview habe ich mir meinen Anfahrtsweg aber schon vorher ansehen können, ich wusste das da ein Zaun ist und wie der Seiteneingang aussieht. Dadurch habe ich dann auch Nachts halb eins auf einem fremden Kontinent meinen Parkplatz gefunden . . .

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Neue Geschäftsmodelle im Web 2.0

August 17th, 2010 No comments
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flattr WikiLeaks

August 16th, 2010 No comments
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P != NP

August 10th, 2010 No comments
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Moodlight mal etwas größer

August 4th, 2010 No comments

Mir ist das Phillips Living Color zu teuer, wer will schon für eine bunte Lampe mehr als 100EUR ausgeben? OK, es sieht wirklich schick aus. Allerdings sind wir Nerds und da kommt es eher auf den Lerneffekt als auf super Design an.

Die obligatorische Warnung sei aber angebracht: wir haften für keine Schäden die ihr Euch, Anderen oder Dingen zufügt wenn ihr das hier Beschriebene ausprobiert. Es besteht auch keine Gewähr für Korrektheit!

Es gibt mehrere Möglichkeiten buntes Licht -sozusagen bastelnd- in den Raum zu bringen. Eine ist das klassische Fnordlicht, das allerdings nur mit “normalen” 5mm LEDs. Dann gibt es noch verschiedene Projekte mit RGB-vielfarb-LEDs wie zum Beispiel: das hier. Das alles ist aber nicht so schön, weil nicht hell genug. Also selbst ist der Nerd.

Eagle-CAD gibt’s frei im Netz in einer abgespeckten Version (die völlig reicht). Nützlich ist außerdem der reichelt.de Versand, die High-Power LEDs bestellt man am besten bei mouser.com. Etwas Geschick beim Löten sollte auch von Vorteil sein.

Das nrtm.org Moodlight besteht im wesentlichen aus 3 getrennten Teilen:

  • Einen Mikrocontroller, einen PWM-Mischer oder Was auch immer um getrennte PWM Signale für jede Farbe zu erzeugen.
  • Eine Leistungsschaltung die die PWM Signale als Eingang nimmt und dadurch die LEDs “an und aus” schaltet (was bei >100Hz einer Dimmung entspricht).
  • Ein Gehäuse oder Irgendetwas was die LEDs und ihre Kühlung aufnimmt.

Als PWM-Erzeuger benutze ich einen arduino-mega Mikrocontroller. Eigentlich ist dieser viel zu mächtig um nur PWM zu erzeugen. Da ich aber grundsätzlich jede Elektronik-Bastelei damit entwickle war es einfacher erst mal den arduino zu benutzen. Später kann man beispielsweise einen kleinen ATMEGA8 und einen NXP-Farbmischer dazu benutzen. Die PWM-Signale dienen wie oben beschrieben als Eingang für folgende Schaltung:

Leistungsschaltung für nrtm-moodlight

An dieser Stelle ist eine Warnung angebracht. Die Widerstände nach den LEDs sind jeweils für die vorhanden LEDs an zu passen und korrekt zu dimensionieren. Vor allem ist auf die Leistung der Widerstände ausreichend groß zu dimensionieren. Für LED Stromversorgung und die zugehörige Widerstandsberechnung ist ein Blick in die Wikipedia bzw. led-treiber.de, letzteres ist sowieso sehr lesenswert.

Die Funktion dieser Leistungsschaltung ist recht simpel. Im Prinzip will man ja einen großen Strom (der durch die LEDs fließt) ganz schnell ein und aus schalten (PWM). Das PWM-Signal aus dem Mikrocontroller ist aber nicht ausreichend um den großen BD139 Transistor zu schalten. Deshalb muss ein kleiner Transistor (BC550) den großen ansteuern und dieser kleine wird mit dem PWM-Signal geschaltet. Die LEDs sind hier nur symbolisch eingezeichnet, da die so groß sind würden sie sowieso nicht auf die Leiterplatte passen. Deshalb werden sie über die Buchsen später per Kabel (gestrichelt) verbunden. Da es eine gemeinsame Masse geben muss wird die Masse des Mikrocontrollers noch mit 4,7kOhm Widerstand auf die Masse der Leistungsschaltung geklemmt. Hier empfiehlt es sich mit einem Messgerät mal nach zu messen, es sollten nicht mehr als 10mA über diesen Widerstand abfließen, sonst besteht die Gefahr das der Mikrocontroller gegrillt wird. Zu beachten ist noch das die Leistungstransistoren und möglicherweise auch die Widerstände gekühlt werden müssen. Die Leistungstransistoren sind auch abwechselnd gedreht damit die Kühlkörper auf das Board passen.
Die 12V für die Spannungsversorgung der LEDs holt man sich aus einem Netzteil was 3A Output bei 12V Gleichspannung liefern kann.

Layout (Top-Layer rot) für das Leistungs-Board

Das LED-Board kann man gestalten wie man möchte. Allerdings müssen die LEDs passiv gekühlt werden. Ich habe eine Mischung aus 1/2 Aluminiumspänen und 1/2 Epoxidharzkleber benutzt um sie auf 4x4x5cm Kühlkörper zu kleben. Die Aluspäne dienen der Wärmeleitung.

Jetzt kann man beliebige Folgen von PWM-Signalen erzeugen um die Farbmischung zu bewerkstelligen … der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Teileliste (mouser.com Artikelnummern), den Rest wie Transistoren bitte selber bei reichelt.de aussuchen:

  • 889-R42182 LED Rot
  • 889-B42182 LED Blau
  • 889-W42182U LED Weiß
  • 897-LZ110G105 LED Grün
  • 889-A42182 LED Amber

bestueck_layer_black Bestückungsschablone für Leistungsschaltung

top_layer_black Top Layer Belichtungsschablone der Leistungsschaltung

bottom_layer_black Bottom Layer Belichtungsschablone der Leistungsschaltung

Linux Cluster in Theorie und Praxis WS 2010/2011

August 3rd, 2010 1 comment

Auch dieses Wintersemester wird wieder die Vorlesung (mit Praktikum) “Linux Cluster in Theorie und Praxis” (Vorsicht, Link auf die alte Seite) angeboten. Nähere Hinweise werden bald auf den “Lehre”-Seiten des ZIH Internetauftrittes zu sehen sein.  Dieses Jahr haben wir 4 Cluster, somit können wir 12 Leute durch das Praktikum begleiten. Der Inhalt ist ähnlich wie letztes Jahr, der Administrations-Teil etwas gestrafft dafür mehr Zeit für Programmieraufgaben und Benchmarks.

Wer Interesse und Fragen hat möge sich bitte mit Andy Georgi in Verbindung setzen.

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Yet Another Starcraft 2 Review

August 3rd, 2010 1 comment

Hi there. For quite some time I have been a fan of Warcraft 3 The Frozen Throne, having played over a thousand games. I have been playing over 150 games of Starcraft 2 over the course of the beta and the days since the release. Here is my contrasting review to all the love the game gets. (e.g. the ars review)

At first: Don’t get me wrong. I like the core of the game very much. It’s balanced, it’s fast paced, it has an awesome soundtrack, it has awesome effects, awesome cut scenes and an ok story. And of course it “feels right”.

Once you are out of the actual playing, back in battle.net, or maybe you just logged in: The pain begins: Where the fuck is the battle.net chat? There is some kind of ICQ/MSN. But people not knowing others, playing the game (as I am), cannot chat with anyone since there are no public channels of some sort (as is the case in every other battle.net game).

More things that are wrong:

  • Only one tactical zerg unit – seriously, it’s only about massing. Forget being smart. Other races have more versatile units. Not Zerg. This my second biggest concern. It really comes down to macroing your queens well and putting as many units to fight as possible (and using the right counters goes without saying)
  • Achievements are just plain stupid. There exists more than 200. One for every single click you make. Maybe it’s just me, but I don’t like them. “Wohoo you killed 50 units in 15 seconds” or “Wow, you have 100 larva for producing units”. Things along those lines.
  • You cannot watch replays in less than “normal” speed. Inspection of fights is denied. Highly annoying for the careful analyzer. This was possible in the beta, and is possible in Warcraft 3. There is no reason to switch it off.
  • Zerg units do not make sounds when clicked, they are just silent. Terrans and Protoss are more fun.
  • (My english keyboard layout is wrongly detected as german – just a bug, will be resolved hopefully)
  • In order to watch replays by double-clicking the file, you first have to shut down the game, otherwise nothing will happen. If you then open the replay, you have to first log into battle.net using your password. Useless Annoyance.

My hypothesis is that the chat and tactical zerg unit(s) will follow in the next two releases.

To sum it up: The core game is awesome. But for some (perhaps hidden) reason the game has been split up and annoyance has been added. I really hope that the coming releases will change the picture in it’s favor. We’ll see.

You ask me whether you should buy it? I think you should. The campaign is fun. And online, a world of even more fun is waiting. Do not play Zerg, though! Stick with Terran and Protoss they’re more fun and have the cooler soundtrack.

As a side-note: League of Legends does some of the things important better than Starcraft 2. Try it out. It’s free as in beer and it’s awesome.