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Die FAZ zu Linux

Die FAZ brachte heute einen Artikel über Linux. Interessant, denkt man sich da. Weit gefehlt. Ich rätsel immer noch, ob der zuständige Redakteur sich an einer sehr gut versteckten Parodie (auf was ist nur die Frage?) versuchte, oder ob der Genuss berauschender Substanzen uns dieses Schmankerl beschert hat.

Schon der Titel lässt schlimmes erahnen:

Betriebssystem Linux
Dieser Mitarbeiter kann mit so gut wie allen

Der eigentliche Sinn dahinter erschließt sich dann in der kurzen Zusammenfassung darunter:

Linux etabliert sich stärker in der Welt der Großrechner. Durchschnittlich müssen auf einer Serverfarm nur bis zu zehn Prozent der Linux-Systemalgorithmen verändert werden. Das ist im Vergleich zu anderen Betriebssystemen recht wenig.

Aha, alles klar? Aber es wird noch besser:

Multicoresysteme sind Computerprozessoren mit mehreren Prozessorkernen. Die Hardwareingenieure haben hier die Idee der parallel arbeitenden Mehrprozessorsysteme aus den neunziger Jahren abgewandelt. Sie haben den Computerprozessor dabei auf wenige Funktionen zu einem sogenannten Prozessorkern schrumpfen lassen. Statt mit einigen tausend parallel arbeitenden Prozessoren sind Multicoresysteme mit einigen hunderttausend Prozessorkernen ausgestattet, die zwar auch parallel rechnen, dabei aber jede Rechenfunktion an den dafür zuständigen Prozessorkern schicken.

Qualitätsjournalismus lässt grüßen!

Categories: cultural, linux, news, software, wtf Tags:
  1. July 4th, 2010 at 14:37 | #1

    lach, sehr gut

  2. July 4th, 2010 at 15:52 | #2

    *rofl*

  3. steiger
    July 5th, 2010 at 12:46 | #3

    _YMMD_

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