Home > news > neuer Trend: Vorladung per Twitter

neuer Trend: Vorladung per Twitter

Hintergrundinfos (siehe hier)

  • PirateBay Betreiber werden von einer niederländischen Urheberrechtsorganisation (Brein) verklagt
  • Brein schickt Vorladungen per Post nach Schweden, welche scheinbar nicht ankamen bzw zurückgewiesen wurden
  • grandiose Idee um das Problem zu umgehen: twittert oder “facebooked” man die Vorladung eben

Da kann ich nur fefe zitieren “*facepalm*”!

Was zur Hölle ist das für eine Vorgehensweise, da hätten sich die Anwälte von Brein auch hinstellen können und mal laut rufen “hey, du wirst verklagt” und behaupten “wir habens denen ja gesagt”.

Hoffen wir nur mal, dass das in Dtl. nicht zur Mode wird. Aber es wird bestimmt demnächst ein schmieriger Anwalt hierzulande auf die selbe glorreiche Idee kommen.

  1. June 25th, 2009 at 01:43 | #1

    Weiß nicht ob man überhaupt zu einem Gerichtstermin im Ausland erscheinen muss. Kann mich ja jeder in Usbekistan anklagen und ich muss dann da hinfliegen, weil ich als Nicht-Usbeke auf nicht-usbekischem Territorium ein usbekisches Gesetz gebrochen habe?

    Ich halte das wohl eher für nen schlechten Scherz.

  2. June 25th, 2009 at 01:45 | #2

    @jupp
    Wobei ich jetzt Usbekistan nicht als ungesetzlichen oder sonstwie negativ behafteten Staat bezeichnen will, ich habe einfach ein Land was weit weg ist als Beispiel gesucht.

  3. June 25th, 2009 at 10:12 | #3

    Na wies in der EU ist weiß ich nicht definitiv, aber Usbekistan müsste im Fall das ein Deutscher Staatsbürger verklagt wird vermutlich dessen Auslieferung beantragen. Und da unsere Regierung auch Leute in Guantanamo verotten lässt sollte das bei Raubkopien ja kein Problem sein.

  1. No trackbacks yet.